Freitag, 8. Juni 2012

Lebendige Marktforschung - live auf dem Weimarer Marktplatz

Was ist das Erste, an das Sie bei Marktforschung denken? Nervende Anrufe? Jörg Schönenborns Wahlprognosen? Oder die letzte "Blitzumfrage" in Ihrer Tageszeitung?

Wir wollen Ihnen zeigen, wie vielfältig und lebendig Marktforschung ist. Dazu kommen wir mit schwerem Gerät: Am Samstag, dem 16. Juni - also am bundesweiten Tag der Marktforschung - stellen wir uns mit einem Infomobil auf den Weimarer Marktplatz. Wenn Sie also Ihr frisches Obst und Gemüse fürs Wochenende holen, können Sie uns gar nicht übersehen.

Und Sie sollten auch mal vorbeischauen! Denn bei uns können Sie zum Beispiel testen, welcher Orangensaft und welche Gummitierchen Ihnen am besten schmecken. Und Sie können spielerisch herausfinden, ob Sie die Qualitätsregeln unserer Arbeit kennen. Für die Kleinsten haben wir etwas Kreatives am Start. Und natürlich erhalten Sie Informationen über das breite Themenspektrum unserer Arbeit, Jobs und Karrierechancen in der Marktforschung und wie Sie schwarze Schafe und Trittbrettfahrer in unserer Branche erkennen.

Am Ende wissen sie also bestens bescheid, was alles hinter den Kulissen passiert, wenn das nächste Mal jemand Ihre Meinung wissen will und woher die Zahlen stammen, die Sie sonntags im Fernsehen präsentiert bekommen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Am Samstag, den 16. Juni von 8 bis 14 Uhr.

(Foto vom Weimarer Marktplatz: Hartmut910 / pixelio.de)

Donnerstag, 7. Juni 2012

Das Buffet wird wieder wild und grün!

Im letzten Jahr war es ein wahres Highlight der Veranstaltung: das Buffet von WILD UND GRÜN aus der Rhön. Frische Zutaten, aus der Region zusammengetragen, mit Liebe verarbeitet zu einfachen oder außergewöhnlichen, aber immer leckeren Produkten. Man merkt Ulrike und Jens Lilienbecker den Spaß an, den sie dabei haben. Und dass sie von ihren Produkten überzeugt sind.

Freuen Sie sich also auf Spargelsalat mit Holunderblütenessig, Rosmarin-Muffins mit Lammschinken, Hagebuttentörtchen und Waldmeister-Panna Cotta. Um nur einige Gaumenfreuden zu nennen, die uns nach den Vorträgen wieder Kraft und Inspiration für den "gemütlichen" Teil des Abends geben.

WILD UND GRÜN machen übrigens nicht nur hervorragendes Catering. Sondern vertreiben Ihre hausgemachten Produkte auch per Webshop. Schauen Sie doch mal vorbei: http://www.wild-und-gruen.de.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Blicke auf das Wesentliche - Die Tagesordnung

Für alle, die sich schon auf den Freitag nächster Woche freuen - und für alle, die noch überlegen, ob Sie vielleicht kommen sollten (JA, natürlich!), hier der geplante Ablauf:

16:00 UhrEinlass
16:30 UhrBegrüßung und Impuls: Marktforschung im Web 2.0
16:50 UhrProf. Wolfgang Frindte: Junge Muslime in Deutschland
17:20 UhrIngolf Leithoff und Dr. Henry Kreikenbom: Marktforschung für Innovationen
17:50 UhrPause
18:10 UhrDr. Alexander Magerhans und Anne Jahn: Zielgruppengerechte Präsentation von Marktforschungsergebnissen
18:40 UhrSebastian Götte: Smart gespart? Energieeffizienz durch Smart Meter
19:10 UhrGespräche am wilden und grünen Buffet


Wie immer sind die Zeiten natürlich ohne Gewähr ;-) ...

Unsere Vorträge (III): Marktforschungsergebnisse richtig kommunizieren

Mit hohem Aufwand wurde die Studie durchgesetzt und geplant, der Fragebogen erarbeitet, die Daten erhoben und die Analysen durchgeführt. Alles bestens also. Bis zum Ergebnisbericht.

Dieser ist an Detailfülle und statistischer Genauigkeit nicht zu überbieten. Tabelle reiht sich an Tabelle, auch komplexe Grafiken zur Darstellung multivariater Zusammenhänge fehlen nicht. Jede Signifikanz wird mit ihrer Höhe ausgewiesen. Der Kunde wird von Seite zu Seite ratloser.

Im Alltag stehen Markt- und Sozialforscher wie alle Wissenschaftler immer wieder vor der Frage: Wie kann ich meine Ergebnisse dem interessierten Laien erklären? Und zwar möglichst so, dass er das für ihn Wichtige versteht, es weiterverwenden kann und vielleicht auch noch Spaß dabei hat?

Herr Dr. Magerhans und Anne Jahn von der Fachhochschule Jena werden uns von einer Studie berichten, welche die Anforderungen der Nutzer von Marktforschungsergebnissen mit dem Ist-Stand verglichen hat. Und was wir alle daraus lernen können.

Der Vortrag ist Teil unserer Veranstaltung "Blicke auf das Wesentliche 2012". Am 15. Juni im Kunstturm zu Weimar. Sie ist offen für alle und besteht aus vier weiteren Vorträgen. Mehr dazu finden Sie in unserer Einladung.

(Foto: aboutpixel.de / Labyrinth (c) Christian Schütz)

Freitag, 1. Juni 2012

Ihr Plan für den Juni :-)!

Drei Daten im Juni, die man sich merken sollte:

  • Heute ist Internationaler Kindertag.
  • In einer Woche beginnt die Euro 2012 der Herren.
  • Am Samstag in zwei Wochen ist bundesweiter Tag der Marktforschung!
Was Sie heute machen, wissen wir nicht. Was Sie in einer Woche machen, ist klar. Und was machen Sie am Samstag in zwei Wochen?

Wenn Sie dazu ein paar Tipps benötigen, dann schauen Sie doch mal auf dem offiziellen Blog zum bundesweiten Tag der Marktforschung: Unter http://www.tagdermarktforschung.de finden Sie eine Übersicht über Aktionsorte und die geplanten Veranstaltungen. Plus laufend aktuelle Neuigkeiten zum Tag der Marktforschung - nicht nur in Weimar ;-).

Twitter finden Sie praktischer? Dann folgen Sie doch @tdmafo.

Und auch hier gibt es in den nächsten Tagen weitere News zu unseren geplanten Vorträgen und Aktionen in Weimar. Die Vorfreude steigt - nicht nur auf die Euro :-)!

Dienstag, 29. Mai 2012

Unsere Vorträge (II): Smart gespart?

Es hat sich bald ausgedreht - das Rad im schwarzen Kasten im Keller, das mal mit mehr, mal mit weniger Schwung unseren Stromverbrauch registrierte. Abgelöst wird es von "Smart Metern" - kleinen, vornehmlich weißen, Kästen im zeitgemäß digitalen Look. Von ihnen werden wahre Wunder erwartet: Sie sollen das Fundament sein auf dem Weg in die Energiewende, zu den intelligenteren Stromnetzen und nicht zuletzt zu mehr Energieeffizienz. Es lastet also ein ganz schön hoher Druck auf ihnen ...

Ob sie diesem gerecht werden, ist natürlich noch völlig unklar. Erste Zweifel gibt es bereits, aber die kümmern uns zunächst wenig. Wir widmen uns allein dem Thema Energieeffizienz. Vorteil der Smart Meter ist nämlich, dass sie wesentlich kommunikationsfreudiger sind als ihre schwarzen Vorgänger. Ob über PC oder Displaymodul an der Wohnzimmerwand, der aktuelle Stromverbrauch ist jederzeit einsehbar, vergleichbar - also kontrollierbar. Aber macht uns das zu sparsameren, ja zu cleveren Stromnutzern? Der Möglichkeiten gäbe es ja viele: effizientere Geräte anschaffen, Standby vermeiden, unnötige Verbraucher abschalten, Stromnutzung in günstigere Zeiten verlagern, und und und ...

Ein interdisziplinäres Forschungsprojekt unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für solare Energiesysteme (ISE) hat sich über Jahre damit beschäftigt. "Intelliekon - Nachhaltiger Energiekonsum durch intelligente Zähler‐, Kommunikations‐ und Tarifsysteme" heißt der etwas sperrige Name. Drei Forschungseinrichtungen, neun Stadtwerke (davon sogar eins in Österreich), ein Messgerätehersteller und aproxima haben über ein gutes Jahr hinweg ausgewählte Verbraucher dabei beobachtet, wie sie ihre Smart Meter nutzen - und wie viel Strom sie am Ende gespart haben.

Die Ergebnisse sind in keine Richtung einfach interpretierbar. Stattdessen regen sie zum Nachdenken an. Und bilden den Ausgangspunkt für fruchtbare Diskussionen darüber, wie wir in Zukunft zu mehr Energieeffizienz anreizen können.

Der Vortrag ist Teil unserer Veranstaltung "Blicke auf das Wesentliche 2012". Am 15. Juni im Kunstturm zu Weimar. Sie ist offen für alle und besteht aus vier weiteren Vorträgen. Mehr dazu finden Sie in unserer Einladung.

Dienstag, 22. Mai 2012

Unsere Vorträge (I): Wie denken, fühlen und leben junge Muslime in Deutschland?

Das Leben in einem fremden Land stellt Menschen vor ganz besondere Herausforderungen - das Leben in einer fremden Kultur umso mehr. Wie vielschichtig das dabei entstehende Netz von Einstellungen und Verhaltensweisen ist, haben Psychologen, Soziologen und Kommunikationswissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Jacobs University Bremen, der Johannes-Kepler-Universität Linz sowie von aproxima Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung Weimar mbH im Auftrag des Bundesinnenministeriums untersucht. In ihrer Studie widmen sie sich speziell den Lebenswelten junger Muslime in Deutschland und beantwortet nun Fragen nach deren Integrationsbereitschaft und dem Ausmaß sowie den Ursachen möglicher radikaler Einstellungen und Verhaltensweisen.

Prof. Dr. Wolfgang Frindte, seineszeichens Leiter der Studie, möchte uns am 15. Juni im Kunstturm davon erzählen. Vorab sei gesagt: Eine homogene muslimische Lebenswelt in Deutschland wird er uns nicht beschreiben. Vielmehr ist zu erwarten, dass wir ein Puzzle ausgelegt bekommen, bei dem nicht alle Teile nahtlos passen werden und bei dem uns einige Teile mehr gefallen werden als andere.

Wir laden Sie dazu ein, dieses Puzzle mit uns gemeinsam zu betrachten. Die Teile zu drehen und zu wenden. Und aus den Fragmenten, die dabei zum Vorschein kommen zu lernen. Denn dann hätte diese Studie ein wichtiges Ziel erreicht!

Der Vortrag ist Teil unserer Veranstaltung "Blicke auf das Wesentliche 2012". Am 15. Juni im Kunstturm zu Weimar. Sie ist offen für alle und besteht aus vier weiteren Vorträgen. Mehr dazu finden Sie in unserer Einladung.

Foto: Anne Günther (FSU Jena)